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{Jetzt oder nie 12.7.05/Heiko Werning}

>>>>>>>>>>>>>> BRAUSEBOYS-NEWSLETTER<<<<<<<<<<<

die Themen:
- Donnerstag, 12.7.05, Sommernachtsträume mit den Brauseboys
Gaststars des Abends: UTA KÖBERNICK und NICHTSLUTZ
- Brauseboys ausgedörrt
- Kulturhinweise frisch gesprengt

Lieber Daniel,
der du einer der wenigen Tapferen warst, die am vergangenen Donnerstag unserer feinen kleinen Show beigewohnt hast, trotz Sommer, trotz schönem Wetter, trotz Wirtschaftskrise und trotz des Todes dieses seltsamen monegassischen Fürsten, der ja auch erst wenige Wochen her ist. Das alles konnte dich nicht schrecken, du kamst erstmals ins Laine-Art, du spendetest Beifall und schließlich sogar deine E-Mail-Anschrift, mit der Aufforderung, aber nicht mit irgendwelchen anonymen Mails abgespeist zu werden, sondern mit einer höchstpersönlichen Einladung, dann kämest du auch bald schon wieder.

Na, dann wollen wir doch mal sehen. Nun ist es an der Zeit, den Worten Taten folgen zu lassen. Denn es naht der Donnerstag, es ist immer noch Sommer, und die Brauseboys lesen weiter unbeeindruckt vom Gang der Welt Woche für Woche neue Geschichten. Zumindest einige Brauseboys. Frank Sorge nämlich läuft noch immer seinem Mantra hinterher, angeblich irgendwo in Italien, aber was weiß man schon wirklich. Hinark Husen dagegen muss auf einer Hochzeit tanzen, und da wollten wir dem jungen Glück natürlich nicht im Wege stehen, denn ein Paar, gleich welcher Geschlechterkombination, auf dessen Hochzeit Hinark Husen tanzt, das ist gesegnet und wird glücklich vereint und häufig vereinigend zusammen leben bis in alle Ewigkeit, und wir fragen uns, ob er zur Trauung sein berühmtes Ananas-Hemd anziehen wird oder doch wenigstens seine Monstranz, denn Hinark Husen ist ja niemand geringerer als der Brauseboys-Papst Ananas I. Rätselhaftes gibt es von Volker Surmann zu vermelden. Er versah uns, seine Mailing-Symbionten, mit der Meldung, er wisse noch nicht, ob er "einfach mal raus müsse aus der Stadt", und das wundert uns nicht, denn Volker Surmann ist Insasse des Friedrichhain, und das kann einen im Sommer, ähnlich wie im Herbst, Winter oder Frühjahr, schon mal extrem deprimieren und in die Natur hinaustreiben. Bleiben also noch die wedding-gestählten Boys Nils Heinrich, Robert Rescue und Heiko Werning, die nicht Gefahr laufen, ins Grüne flüchten zu wollen, denn sie leben ja schon im Dschungel, wie er reicher an bizarren Geschöpfen und noch unbeschriebenen Lebensformen gar nicht sein könnte, und wie immer werden sie einige dieser rätselhaften Kreaturen in ihren Texten und Lieder vorstellen und zu erforschen trachten.
Und vorher wollen sie sich stärken, mit euch, am Grill, im Laine-Art. Ab 20 Uhr sitzen wir dort, grillen Würstchen um Würstchen und Teilen Darm und Senf mit euch, den Gästen, die ihr zu diesem Zweck bitte ins Laine-Art strömen möget. Denn wie könnte ein warmer Sommerabend zünftiger beschlossen werden als mit einem Weddinger Grillfest mit anschließender Lesung, zu der wir gleich zwei außergewöhnliche Stargäste geladen haben:

UTA KÖBERNICK, die das Weddinger Publikum schon im April verzückte, verlässt uns, also Berlin, weil sie nach Monaten der Entwicklungshilfe wieder in ein Industrieland zurückmöchte, nämlich in die Schweiz. Aber sie kann Berlin nicht verlassen, ohne noch zum Abschied einen allerletzten Auftritt zu absolvieren - bei uns, bei den Brauseboys.

NICHTSLUTZ bringt seine Gitarre und hoffentlich seine sommerlichsten schmelzendsten Lieder mit, die er den Amseln und Elstern im Hinterhof gleich erklingen lässt.

>> Donnerstag, 30.6.2005 >> 21 Uhr >> DIE BRAUSEBOYS

mit Nils Heinrich, Robert Rescue, Heiko Werning, vielleicht auch Volker
Surmann sowie UTA KÖBERNICK und NICHTSLUTZ

>>>> der Geist unserer finnischen Gastgeber und der Primel, die wir in ihrer Abwesenheit haben vertrocknen lassen (die war bestimmt aber auch schon angeschlagen), werden über uns wachen

>> mit Grillwürstchen im Hof ab 20 Uhr

>> 21.00 Uhr / Laine-Art / Wedding / Liebenwalder Str.39 / Hinterhof / nahe U6-Seestraße / U9-Nauener Platz / MetroTram M13 Osram Höfe

>> weitere Infos & Links unter www.brauseboys.de

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Kulturhinweis:
>> Der Salbader ist wieder online! Belehrung und Erbauung durch die tollsten Geschichten der Lesebühnen, die ersten (sprich: die letzten) Hefte sind schon wieder auf Draht, bald schon werden es alle sein, außer dem allerneusten natürlich, das ihr in Papierform bei den Brauseboys kaufen könnt, dazu ein sich entwickelnder Terminkalender. Stürmt die Seite zu Hauf, verlinkt sie und verliebt euch: www.salbader.com

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>> Eine Mail zurücksenden mit der Betreffzeile "Boa ey, das wird ja immer schlimmer mit eurem Newsletter, und außerdem hieß ich gar nicht Daniel, könnt ihr euch nicht mal einen einzigen Namen eine Woche lang richtig merken, das ist ja furchtbar."


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