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{Jau 18.10.06} >>>>>>>BRAUSEBOYS-NEWSLETTER<<<<<<<<<<< Es war einmal ein junger Westfale, der gerne reisen wollte. Da sagte seine arme Mutter: „Wie willst du denn reisen? Von der Stütze bleibt nichts übrig!“ Da sagte der Sohn: „Es wird schon gehen, ich laufe einfach, schlag mich so durch und will vor mich hin murmeln: Weniger ist mehr! Weniger ist mehr! Weniger ist mehr!“ Er war nun eine kleine Weile gelaufen
und murmelte ständig vor sich hin: „Weniger ist mehr! Weniger
ist mehr! Weniger ist mehr!“, als er zu einer Gruppe Maurer kam
und sagte: „Gott helfe euch! Weniger ist mehr, weniger ist mehr,
weniger ist mehr!“ Da ging er wieder eine Weile und
wiederholte: „Lieber neureich, als nie reich! Lieber neureich,
als nie reich! Lieber neureich, als nie reich!“ bis er an ein
Gericht kam, wo gerade ein Steuerbetrüger von einer aufgebrachten
Menge erwartet wurde. Der Junge ging weiter und wiederholte laut: „Sei zufrieden mit dem was du hast!“ Bis er an einen Graben kam, wo ein Obdachloser stand, der Pfandflaschen sammelte. Der Junge sagte „Guten Morgen. Sei zufrieden mit dem was du hast.“ „Zufrieden mit dem was ich hab? Willst du mich verarschen, Kerl?“ und schlug ihm eine schwere Flasche um die Ohren. „Was soll ich dann sagen?“ „Sei ehrlich und sag: Jeder, wie er’s verdient!“ Da ging er weiter und wiederholte ständig „ Jeder, wie er’s verdient!“, bis ein getuntes VW-Cabrio heranbrauste. Er winkte: „Hey, jeder, wie er’s verdient!“ Der Wagen landete durch die Überraschung im Graben, worauf der Fahrer den Jungen so dermaßen verprügelte, daß der sich nach Hause schlich. Sein Leben lang versuchte er kein weiteres Mal, auf Reisen zu gehen. (Nachdichtung (und vor allem: Übersetzung!!)
eines alten westfälischen Märchens: „Up Reisen gohn!“
Original hier: http://home.planet.nl/~obd/obo/platt/grimm2.htm ) WESTFALEN WOCHEN im Oktober Nach den Nichtberlinern mit schwäbischem und türkischem Migrationshintergrund sind wohl die Exil-Westfalen die zahlenmäßig größte Gruppe von Nichtberlinern in Berlin. Überdurchschnittlich viele Westfalen treiben sich zudem auf Bühnen herum. Grund genug, mal einen ganzen Monat lang nur Menschen dieses Schlages als Gäste zu den Brauseboys zu laden. Immerhin bestehen die Brauseboys zur Hälfte ja ebenfalls aus Westfalen. „Ich habe nicht verhehlt, daß die westfälische Sprache mir unter allen deutschen Mundarten die wichtigste und reichhaltigste erscheint.“ Jacob Grimm (1785-1863) (Noch ein Märchen?) -Donnerstag, den 19.10. >> Die PLÖRREBOYS - Text & Musik mit den Westfalen Heiko Werning, Hinark Husen, Volker Surmann, BENEDIKT EICHORN, sowie den anderen (Robert Rescue, Nils Heinrich und Frank Sorge). >>21 Uhr /Laine-Art >Benedikt (aus Coesfeld) muss sonst immer begleiten (www.pigor.de), darf an diesem Abend aber mal Solist sein (www.benedikteichhorn.de). Desweiteren gibt es erneut westfälische Spezialitäten und Echten Gütersloher. weitere Infos, Links und neue Inhalte
unter Neue Texte, Musik und die nettesten finnischen Gastgeber der Welt. >Jeden Donnerstag, 21 Uhr< im Laine-Art, Liebenwalder Str.39, Hinterhof, nahe U6-Seestraße, U9-Nauener Platz und MetroTram M13 Osram Höfe (der 4. Donnerstag im Monat ist rauchfrei!) Kulturhinweise: -Freitag, den 20.10. >STUCK & STIL, Salon für Komik in Schrift, Ton & Tat – Volker Surmann lädt gemischte Gäste! Diesmal: Andre Eberlei (Oldenburger Kabarettist), Hinark Husen (Wedding-Erfinder), Georg Weisfeld (Kleiderbügler) und Stollah (Travestiesocke)! >AHA, Mehringdamm 61 (Kreuzberg), Hinterhaus, 2. Stock. Beginn: 21 Uhr >(Eintritt: 4€) -Samstag, den 21.10. >O-TON UTE kehrt zurück! Ein einziges Mal wird die legendäre Multimedia-Lesebühne auferstehen, um an ihrem Geburtsort eine spektakuläre Show mit Text, Lied, Hörspiel und den exotischen Performances, die man so nie gesehen hat, zu zelebrieren. O-TON UTE ist eine schräge Underground-Show zwischen Punk, Variete und Comedy mit: Elis, Robert Rescue, Kirsten Fuchs, Ryan McFadien, Wello Rausch und Brisk Rockstroh. Wer das bislang verpaßt hat, erhält eine einmalige Chance, sie in Aktion zu erleben. > 21 Uhr (Einlaß), KATHEDRALE, Schliemannstraße 40 (U2-Eberswalder Straße, Tram Husemannstraße) -Montag, den 6.11. >DIE WAHRE NACKTHEIT – Volker Surmanns Soloprogramm. Letzte Möglichkeit in Berlin dieses Jahr! Sonst noch in Hannover und Hamburg. www.volkersurmann.de >20.30 Uhr im Scheinbar-Varieté, Berlin (Monumentenstr. 9, Schöneberg) >Vorbestellungen unter: (030) 784 55 39 ---------------------------------------- Grüße
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