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>>>>>>>BRAUSEBOYS-NEWSLETTER<<<<<<<<<<<
die Themen:
-Do., 29.6. Finale der BRAUSEBOYS WEDDING WOCHEN – mit Matthias Binner! 21 Uhr
-Heikos Tazblog, Vormerkungen
-Lieferfahrer Frank
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An den Job kam ich über die Neuköllner Luftballonmafia und ganz tatsächlich wie die Jungfrau zum Kinde. Auf dem Heimweg von meiner Fahrprüfung, die ich mit Ach und Krach gemeistert hatte, klingelte mein Telefon. „Frank, du hast doch jetzt einen Führerschein, oder? Ich hätte da einen Job für dich, für den Sommer, du könntest Fernseher ausliefern!“ „Mit dem Auto?“ „Wenn der Kunde nebenan wohnt auch mal mit der Sackkarre“ „Okay, wann geht’s los?“
Ich war jung und brauchte das Geld noch nicht wirklich, allerdings hatte der Führerschein einiges gekostet und eigentlich erschien mir alles ganz logisch: die Ausgaben waren entstanden, damit ich Autofahren durfte, mit Autofahren könnte ich jetzt Einnahmen erzielen. Außerdem gäbe das ordentlich Fahrpraxis, als Lieferfahrer, den ganzen Tag im tobenden Verkehr mit einem großen Lieferwagen. Sicher wäre es auch hilfreich, eine gewisse Erfahrung schon zu besitzen, dachte ich kurz nach. Um die aber zu haben, hätte ich vielleicht schon mal einen solchen Job machen sollen. Da ich schon ein wenig in Logik gemacht hatte, schloß ich messerscharf, daß ich nie einen solchen Job machen würde, wenn ich ihn nicht machte. Einmal wenigstens - daß die Tinte auf meiner Fahrerlaubnis noch nicht getrocknet war, konnte ich natürlich nicht so leicht wegargumentieren. Immerhin glaubte ich an die Wiedergeburt.
„Wie lange hast du denn schon deinen Führerschein?“ „Äh…“ – Jetzt mußte ich geistesgegenwärtig antworten, sonst war die Chance vertan. „Eine halbe Stunde?“ Stille.
„Da bist du ja gerade in Übung!“ „Ja, sehr!“, log ich. „Aber sag es nicht unbedingt dem Chef, außer er fragt dich direkt nach dem Datum.“
Als ich nach Hause kam, wurde ich vorsichtig nach der Prüfung gefragt, dann knallten die Sektkorken und ich eröffnete, daß ich auch schon einen Job als Lieferfahrer hätte – das gab ein Gejohle in Neukölln… Die ganze Sonnenallee schallte es hinauf. „Ein Job! Ein Job!“ Und die Glockentürme des Arbeitsamtes antworteten mit grenzenlosem Frohlocken.
„Wo denn, mein Sohn?“ „Im Wedding!“ „Gut so, Junge, mach sie fertig!“ „Hoch die Tassen!“
Und in einem stillen Moment, als die letzten Lieder der nach Hause wankenden Gestalten fern über die Bäume der Köllnischen Heide verklungen waren, und die ersten zaghaften Sonnenstrahlen die Ratten auf der Allee verscheuchten, beschäftigte sich mein junges Hirn mit einem Gedanken, der dem Knaben mit den goldenen Locken bislang völlig fremd gewesen war – dem über die Sinnhaftigkeit von Versicherungen im Allgemeinen.
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WEDDING WOCHEN – Ein Stadtteil tut gefeiert werden!! Fast ohne Fußball und mit Ex-, Teilzeit-, oder Vollweddinger Stargästen, dem Abschluß der besonderen Dia-Show & der fulminanten Fotoaustellung „Von mir aus der Wedding“.
-Donnerstag, den 29.6. >> Das BRAUSEBOYS „Wedding Wochen“-Finale! - Text & Musik, Dias & die schönsten Wedding-Schlager mit Nils Heinrich, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning & MATTHIAS BINNER >>21 Uhr /Laine-Art
> Matthias ist ein einzigartiger Klavierkabarettist mit unbeschreiblich tollen Songs, der jahrelang nahe der Osramhöfe wohnte und erst vor kurzem wegzog.…
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Text, Musik und die nettesten finnischen Gastgeber der Welt. >Jeden Donnerstag, 21 Uhr< im Laine-Art, Liebenwalder Str.39, Hinterhof, nahe U6-Seestraße, U9-Nauener Platz und MetroTram M13 Osram Höfe (der 4. Donnerstag im Monat ist rauchfrei!)
Kulturhinweise (zum Vormerken):
-1.8. LESERSHOW Sommer-Solo >Frank Sorge bestreitet einen kurzweiligen Leseabend mit seinen gesammelten Geschichten vom Rosenthaler Platz. >Baiz (Christinenstr.1, nahe U2-Rosa-Luxemburg Platz) >21 Uhr
-Brauseboys Recording Days: Fr. 11.8. Sa. 12.8. im Laine-Art – Wir machen gemeinsam mit euch eine CD und noch eine!
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Grüße
vom
Browserboy
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