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home · das Brauseboys-Newsletter Archiv


{Provinz Berlin 30.8.05}

>>>>>>>BRAUSEBOYS-NEWSLETTER<<<<<<<<<<<
die Themen:
-Donnerstag, 1.9.05, die BRAUSEBOYS lesen (21 Uhr)
-Samstag, 3.9.05, die Brauseboys stellen ihre Bücher „PROVINZ BERLIN“ und „WENN WEDDINGER WEINEN“ vor! Premierenshow mit BOHNI & ELIS (21 Uhr)
-Zwinker, Zwinker!

Begegnet man dieser Tage einem Brauseboy, und sei es zufällig auf der Straße, wird er mit Sicherheit selig lächeln. Mit großer Wahrscheinlichkeit hat er außerdem ein paar Rollen Plakate unter dem Arm, die Taschen sind voller bunter Flugblätter, und wenn man nicht rechtzeitig in eine Seitenstraße biegt, hat man ein bis zwei Stapel davon an der Backe – für Freunde, Familie, Arbeitskollegen, Kneipenbekanntschaften, Vereinsmitglieder …
Dämmert es schon und ist man ihm nicht entkommen, wird sich der Brauseboy außerdem nervös umschauen, den Spaziergänger vertraulich beiseite nehmen und „Pscht!“ sagen. Er wird verschwörerische Gesten machen und in seinem Rucksack wühlen, während er immer wieder die Straße rauf und runterspäht. „Du weißt doch, worum es geht?“, fragt er den verunsicherten Weddinger, der vorsichtig verneint, aber vielleicht eine Ahnung hat. Im geeigneten Moment läßt dann der Brauseboy kurz etwas Blaues unter dem Mantel aufblitzen, beugt sich dicht herüber und flüstert: „Du hast Glück, mein Freund! Ich habe zufällig…“ Er wird aufdringlich blinzeln! „…ich hab zufällig schon ein Exemplar dabei, obwohl es das ja offiziell noch nicht gibt…“ Zwinker, zwinker!
Zwinkerzwinker hat allerdings auch der Weddinger jetzt verstanden, daß es irgendwie um seinen Geldbeutel geht und das ist der Moment, wo alle seine Sinne erwachen wie einem Werwolf bei Vollmond. „Wie viel?“ bellt er dem Brauseboy entgegen, „Und um was geht es eigentlich?“ „Es geht um ein gutes Stück Literatur und Unterhaltung“, schlängelt sich der Brauseboy an das Opfer heran, „und vor dem Preis lohnt es sich vielleicht, zu fragen: was es WERT ist?“
Die meisten Weddinger lassen sich von so eindeutiger Haustürverkäuferrhetorik natürlich nicht beeindrucken und sagen einfach: „Na endlich, her damit!“ und geben dem Schurken noch ein Trinkgeld, denn Trinkgeld ist ein Konzept, das man im Wedding versteht und schätzt.
Manch anderer jedoch bittet sich erst einen skeptischen Blick aufs Produkt aus: „Aha? Soso! Die Brauseboys, ein Buch mit Geschichten, und der Hinark auch noch eins, aha? Soso! … und das soll was sein?“ und läßt sich nach eingehender Betrachtung überzeugen, daß es sich tatsächlich um rundum gelungene Geschichtensammlungen handelt.
Bei vollem Licht und ganz ohne Heimlichtuerei kann man sich den Bücher-Doppelschlag bei uns am kommenden Samstag zur Buchpremiere im Laine-Art ansehen, anhören und kräftig mitfeiern. Am Donnerstag vorher sind wir natürlich wie gewohnt mit Text und Ton in der Galerie unseres Vertrauens!

Donnerstag, den 1.9. >> DIE BRAUSEBOYS – Spätsommerspagate in Text und Musik - mit Nils Heinrich, Hinark Husen, Robert Rescue, Frank Sorge, Volker Surmann, Heiko Werning & Überraschungsgast >>21.00 Uhr /Laine-Art

Samstag, den 3.9. >> PROVINZ BERLIN – Premierenshow! mit BOHNI und ELIS
Die Brauseboys feiern die beiden neuen Bücher „Provinz Berlin“ (Brauseboys/exklusive Hinark) und „Wenn Weddinger weinen“ (Hinark Husen/exklusive Brauseboys) & stellen sie der Weltöffentlichkeit vor.Das freudige Ereignis wird mit einer Premierenshow „Zu Hause“ im Laine-Art begangen, mit Cocktails & Signiermöglichkeiten >>21.00 Uhr/Laine-Art

die Bücher erscheinen im Satyr Verlag und sind gerüchteweise schon bei Amazon zu bestellen!

weitere Infos & Links unter www.brauseboys.de

Text, Musik und die nettesten finnischen Gastgeber der Welt. >Jeden Donnerstag, 21 Uhr< im Laine-Art, Liebenwalder Str.39, Hinterhof, nahe U6-Seestraße, U9-Nauener Platz und MetroTram M13 Osram Höfe

Der Surftipp:
Schon entschieden? Die ultimative Hilfe zur Bundestagswahl: www.surfpoeten.de/wahlhilfe/

und nächste Woche im Newsletter: Mackig in der Nackia!

Die Macchia ist das kopfhohe, dornige Gestrüpp, das ganz Korsika überwuchert. Es ist eine wundervoll anzuschauende Vegetation, die zudem nach Rosmarin duftet.
Es ist auch eine Gegend, in der man unvermittelt einen Wildschweinpfad entlang kletternd einer nackten italienischen Familie gegenüberstehen kann, denn es gibt hier traditionsreiche Nudistencamps. Nackig in der Macchia! Nur die Füße sind mit klobigen Sportschuhen gestraft. Na holla! fragt man sich. Ob die noch katholisch sind? …

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wer den newsletter nicht mehr erhalten möchte, schreibe „Ich lese nur Bücher vom Suhrkamp-Verlag!“ in den betreff der zurückgesendeten mail.
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Viel Sonne weiterhin
wünscht euer
Browserboy


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