HOME
home · Frank privat


{Frank Sorge} "Was macht der eigentlich?" Die Künstlersozialkasse wollte das auch wissen. Vielleicht sucht ja außerdem jemand mal ein Muster einer Tätigkeitsbeschreibung (obwohl vieles gestrichen, manches ergänzt ist & noch ein paar Kilo buntes Material dazu kommt). Hier ein kleiner Einblick:

Selbstportät als Intellektueller!

{Aktuell/Was mache ich so?}

Schriftsteller:
Als Autor veröffentliche ich Texte (meist Kurzgeschichten) in Zeitschriften (wie den Salbader) und Anthologien, im Internet und in Büchern. Gelegentlich wird eine Aufnahme im Radio gespielt (z.B. Deutschlandfunk). Mit Geschichten von mir und vier anderen Autoren ist im September dieses Jahres das Buch „Provinz Berlin“ im Satyr-Verlag erschienen.

Vorleser/Kabarettist:
Eine eigene Form der unterhaltsamen und lässigen Präsentation von Kurzgeschichten, Liedern, szenischen Darbietungen und Experimenten hat in Berlin mit den Berliner Vorlesebühnen schon seit über zehn Jahren wachsenden Kultstatus. In festen Gruppen treten junge Autoren mit ihren selbstgeschriebenen Texten in Kellerbühnen, Clubs, Galerien und Kneipen auf, lesen sie im Rahmen einer Show vor und betreiben als „Autorengruppen“ rege künstlerischen Austausch untereinander, und über die Szene hinaus. Im Gegensatz zur Slam Poetry (obwohl es auch einige Vorleser dahin verschlägt) gibt es feste Personenkonstellationen, die unter so klangvollen Namen wie die „Surfpoeten“, die „Reformbühne Heim&Welt“, die „Chaussee der Enthusiasten“ oder die „Brauseboys“ wöchentlich mit neuem und neu gemischtem, oft tagesaktuellem Vorleseprogramm auftreten. Im Gegensatz zum Kabarett werden die meist stark pointierten, ironischen Texte nicht frei gesprochen, sondern stehend gelesen. Das unterscheidet sie auch von vielen, regulären Lesungen im literarischen Betrieb. Gleichermaßen bekannte, wie literarisch hochwertige Sammlungen und Romane von Lesebühnenautoren sind veröffentlicht worden (W. Kaminer, Ahne, Jochen Schmidt, Falko Hennig, Kirsten Fuchs u.a.), neben einer Vielzahl neuer, gut lesbarer Sammelbände und Hör-CDs in kleinen und großen Verlagen, oft als Bühnenquerschnitte.

Pädagoge i.B. Publizistik:
Seit 1998 konzipiere und halte ich Seminare zum „Kreativen Schreiben“, besonders für Schüler ab 14, aber auch für Studenten und ältere Semester. Das können Kurse zur Schreibanleitung, erklärende Seminare, szenische Werkstätten, Filmwerkstätten, Hörspiel etc. sein, jedoch steht die Anleitung zum Schreiben der Vorlagetexte im Vordergrund. Meine Kompetenzen speisen sich aus lebenslangem Schreiben, dem Studium, jahrelanger Erfahrung in der Gestaltung von Seminaren durch ehrenamtliche Arbeit im Verein „Kreatives Schreiben e.V.“ und der wachsenden Zahl eigener Werkstätten auf Honorarbasis. Mit der Journalistin Marion Hütter habe ich in diesem Jahr z.B. eine Werkstatt zu journalistischen Formen eingerichtet und für die „Zeit-Stiftung“ mache ich derzeit Werkstätten in Schulen und anderen Einrichtungen, die einen Wettbewerb für Schüler in Schleswig-Holstein und Hamburg begleiten.

weiteres:
Oft noch ohne finanzielle Auswirkungen, aber regelmäßig präsentiert und mit wachsender Professionalität, entwickle und drehe ich Filme, zeichne Cartoons, inszeniere und schreibe Bühnenstücke, fotografiere oder konzipiere Präsentationsmaterial (z.B. Werbematerial, Promotion-DVDs) oder bin daran beteiligt. Mit dieser Vielfalt verfolge ich bewußt einen sehr breiten künstlerischen Ansatz, und integriere praktische Fähigkeiten zur Umsetzung, um sehr unabhängig arbeiten zu können.


  © 2005· Ich · Emailemail senden